Sponge Media Blasting löst komplexe Probleme bei der Oberflächenvorbereitung einer Kläranlage

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Bauwerke in Kläranlagen sind tagtäglich extremen Umweltbedingungen ausgesetzt. Beschichtungsausfälle in diesen Anlagen sind keine Seltenheit. Wenn Beschichtungsprobleme vernachlässigt werden, können Korrosionsschäden zu Anlagenstillständen und kostspieligem Ersatz von Anlagen führen.

"Wir sehen einen hohen Grad an Verschlechterung bei Komponenten von Kläranlagen. Diese Anlagen sind wirklich die schlechteste Art von Umgebung für Schutzbeschichtungen. Wir sehen eine Menge Delaminationen und vorzeitigen Ausfall", erklärt Frank Madero, Präsident von Madero Engineers & Constructors, LLC. Wenn bestehende Beschichtungen versagen, müssen die darunter liegenden Substrate für die Installation eines neuen Schutzschichtsystems ordnungsgemäß vorbereitet werden.

Als die Madero-Crew bei einem kürzlich durchgeführten Projekt in einer Kläranlage in einer Küstenstadt im Süden der USA vor Ort eintraf, wurde sie mit Kanalstrukturen konfrontiert, die mit einer abblätternden Elastomerbeschichtung versehen waren. Während die Anlage im Jahr 2014 gebaut wurde, wurde die Elastomerbeschichtung 2017 auf die verschiedenen Metall- und Betonkomponenten der Kläranlage aufgebracht. Nach nur zwei Jahren Betriebszeit war die aufgebrachte Beschichtung delaminiert und versagte. "Die Beton- und Metallstrukturen der Anlage wiesen eine beschleunigte Verschlechterung auf, da sie einer tödlichen Kombination aus aggressiver Meeresumwelt und dem Angriff von Chemikalien und Schwefelwasserstoff ausgesetzt waren", so Madero.

Madero und sein Team wurden mit der schlüsselfertigen, zertifizierten Konstruktion, der Oberflächenvorbereitung, der Installation der Warren-Epoxidauskleidung, der Qualitätsprüfung und der Inspektion aller Komponenten der Abwassertanks, der Beton- und Ziegelschächte, der Metallrohre und der Strukturen beauftragt. Madero führte auch strukturelle Reparaturen für den Zufluss und die Infiltration (I/I) durch.

Das fünfköpfige Madero-Team wandte die staubarme und umweltfreundliche Sponge-Jet-Strahltechnologie an, um die vorhandene Elastomerbeschichtung von der Struktur des Klärbeckens, des Belebungsbeckens, der Chlorkontaktkammern, des Faulbehälters und der Schächte zu entfernen.

Herausforderungen bei der Entfernung der Beschichtung

Laut Madero war der Hauptgrund für die Wahl des Schwammstrahlverfahrens bei dieser Aufgabe, dass die vorhandene Elastomerbeschichtung sehr schwer zu entfernen war. "Es hat sich gezeigt, dass sich diese Art von Beschichtung mit dem Schwammstrahlverfahren leicht entfernen lässt. Wir haben eine chemische Beschichtungsentfernung/Oberflächenvorbereitung in Betracht gezogen, aber die Chemikalien sind giftig und schwer zu verarbeiten", so Madero. Das Team verwendete Silver 30 Sponge Media™, um die schadhafte Elastomerbeschichtung zu entfernen und die Beton- und Metallsubstrate ordnungsgemäß für die Installation der neuen Warren-Epoxidauskleidung vorzubereiten.

Geringe Staubentwicklung und eine tragbare Stellfläche

Ein weiterer Vorteil des Sponge Media Strahlens ist, dass es wenig Staub erzeugt. Die Kläranlage befindet sich direkt am Strand und windige Bedingungen waren die Norm. Mit der Sponge-Jet Technologie war die Staubverschmutzung kein Thema. "Es war keinerlei Eindämmung erforderlich, was bei diesem Auftrag ein großes Plus war. Auch die Reinigung war einfach und nicht arbeitsintensiv", so Madero.

Darüber hinaus bestehen Kläranlagen aus Beton- und Metallkomponenten mit vielen Geometrien, wie z. B. Metallarmen und Zylindern. Das Strahlen mit Sponge Media ist vielseitig, kann sowohl auf Beton als auch auf Metall eingesetzt werden und ist tragbar, was es dem Madero-Team leicht machte, sich in der Anlage zu bewegen und jede Komponente richtig vorzubereiten.

Enger Zeitplan für den Erfolg


Während der gesamten Dauer des Auftrags lief der Betrieb der Kläranlage wie gewohnt. "Die Anlage war während des Sanierungsprozesses zu hundert Prozent in Betrieb. Uns war klar, dass alle Aufgaben zeitnah ausgeführt werden mussten, ohne dass die Qualität oder die Sicherheit darunter litten", so Madero. Mit Ausnahme des Klärbeckens, für das die Mannschaft von der Oberflächenvorbereitung bis zum Einbau der Beschichtung fünf Wochen benötigte, konnten alle Bauwerke in zwei bis drei Wochen übergeben werden.

"Es ist eines der besten Projekte, die wir bisher gemacht haben. Der Kunde ist zufrieden, und wir stehen mit Stolz zu unserer Oberflächenvorbereitung und unserer Beschichtungsinstallation. Ohne die Sponge-Jet Technologie hätten wir den Job nicht so erfolgreich erledigen können", sagt Madero.

 

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